Verschenke Umarmungen an Freunde, Bekannte und Fremde.
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Sonntag, 27. Oktober 2013

Detmold: Der Alltag ist grau genug



Hier seht ihr meine ersten zaghaften Schritte zum Aufbruch in eine neue Welt... oder genauer gesagt Detmold.

Wahrlich, der Alltag ist grau genug und deshalb muss manchmal etwas exotisches, um nicht zu sagen ausgeflipptes oder verrücktes her, damit der Tag an Farbe und Leben gewinnt. Et voilà, here I am:

The German Hugs Bunny! :-)

Anfangs noch etwas unsicher und mit einem klopfenden Herzen in meiner Brust, wurde ich von Minute zu Minute mutiger und selbstsicherer. Endgültig vorbei war es mit der Angst, als dieser nette junge Mann neben mir vom Fahrrad stieg und mich ermutigte eine Hasenarmee aufzustellen. Ich danke dir! :-)


Auf meinem Weg in die Stadt stolperte ich über eine ziemlich gut versteckte Kunstgalerie. Ich war neugierig zu erfahren, warum ich denn wohl so vorsichtig vor der Kunst sein solle (und ja ich weiß was Ironie ist ;-) ). Also hoppelte ich schnurstracks in die Galerie, wo ich ein kurzes, aber nettes Gespräch mit ihrem Inhaber führte. Er erklärte mir, dass er keine Umarmung benötige und dass die Lipper sowieso ein ganz eigenes Völkchen seien, das so exotische Dinge wie versteckte Kunstgalerien oder Umarmungen durch einen Fremden generell mit Argwohn betrachtet. Da haben wir's wieder dieses Wort: exotisch.

Der Junge auf diesem Foto war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in der Galerie und er ließ sich im Gegensatz zu dem älteren Herrn sehr gerne von mir umarmen. Er folgte mir auf dem Weg nach draußen in die Fußgängerzone, wo wir uns dann noch kurz unterhielten und eben dieses Foto schossen.


Mein erster Tag als Hugs Bunny war ziemlich aufregend gewesen und tatsächlich fühlte ich mich irgendwie königlich. Ich hatte meine Angst überwunden und es einfach getan. Ich habe ein paar Menschen ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und vielleicht sogar ihren grauen Alltag ein wenig bunter gestaltet.

Auf diese Weise darf es also gerne weitergehen. Ich fühle mich, als könnte ich jede noch so hohe Mauer zum Einsturz bringen... oder wenigstens für eine Weile auf ihr herumturnen.




Fazit des Tages:
  1. Ich hatte zunächst ziemliche Angst, die aber nach einer Stunde fast komplett verflogen war. 
  2. Die meisten Menschen haben mich zuerst einmal verwundert angeschaut, dann aber meist freundlich reagiert und sogar gelächelt. Wenn ich ihnen zugewunken habe, dann wurde fast immer zurückgewunken. Diese positive Reaktion auf mein doch recht außergewöhnliches Outfit hat mich gefreut und spornt mich an, weiter zu machen.
  3. Ich muss mir dringend eine hellere Maske besorgen. Die schwarze passt nicht so gut zum bunten Kostüm und wirkt auch ein wenig furchteinflößend. :-)

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal!

Alles Liebe
Euer Hugs Bunny

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